

Liebe Leute,
hier könnt ihr eure Erinnerungen an eine wunderbare Frau eintragen. Ich bin sehr dankbar für die Zeit, die ich mit Andrea verbringen durfte und freu mich sehr, dass sie auch von vielen anderen nicht vergessen ist.
Liebe Grüße und danke schon mal,
Stefan
"Ich habe Andrea nicht so gut gekannt. Aber sie hat mich durch ihre Art und Weise, einen anzusehen, tief beeindruckt. Ich habe mich jedes mal gefreut euch beide beim OM Freundestreffen zu sehen. Sie war herzlich, fröhlich, quirlig, voller Zuversicht und Gottvertrauen und am Leben anderer echt interessiert. Sie hatte eine Ausstrahlung, dass man sich wünschte, sie zur besten Freundin zu haben. Sie hat Gottes Liebe ausgestrahlt. Sie fehlt!"
– Angelika"Heute wäre nun unser 24. Hochzeitstag. Was war das für ein schönes Fest, ein ganzes Wochenende lang. Knapp 12 schöne und intensive Jahre waren wir verheiratet."
– Stefan"Andrea habe ich über die Krabbelgruppe in Wankheim kennengelernt. Beide hatten wir unser erstes Kind und so trafen wir uns jeden Mittwoch und auch immer wieder privat, da uns der Glaube verbunden hat. Ich habe zuvor Sigmund, einen richtigen Wankheimer, geheiratet, und war mit ihm zusammen in der evangelischen Kirchengemeinde sehr aktiv. Durch die Einladung zur neugegründeten Krabbelgruppe bekam ich nochmal ganz andere Kontakte zu Müttern, die ich zuvor nicht kannte und sehr schätzen lernte. Es war die Zeit, als Stefan und Andrea berufen waren, eine FeG zu gründen, es aber noch nicht soweit war. So starteten sie mit Kontakten. Meinen Mann und mich hat das sehr ermutigt, unseren christlichen Glauben auch in der Kirchengemeinde neu zu denken. Als Ihr beiden dann die FeG in Tübingen gegründet habt, seid Ihr weggezogen und der Kontakt ist rar geworden, aber ich erinnere mich gut an die letzte Begegnung mit Andrea, gar nicht soo arg lang vor ihrem Tod. Es war ein sehr langes Gespräch zwischen Aldiregalen in Betzingen. Sie erzählte mir, dass die FeG Zeit für sie beide vorbei sei und sie nicht recht wissen, wie es weitergeht. Dieses Gespräch hat mich sehr nachdenklich und betroffen gemacht. Leider war das der letzte Kontakt zu Andrea. Aber ich denke gerne an die Kuddelmuddel-Mittwoche zurück und an den Elan und Schwung, mit dem sie obwohl neu im Dorf, einfach was Tolles angefangen hat."
– Annette"Am 2. Juli 1996 wurde die FeG Heilbronn gegründet, u.a. mit 7 jungen Paaren, wovon Stefan und Andrea eins waren. Beim Gründungsgottesdienst in der Kapelle von Schloss Liebenstein spielte Andrea Querflöte. Von den 7 Paaren wurde nur ca 2 Jahre später eins mit der Allianzmission nach Tansania berufen und Bitzers zur Gründung der Patengemeinde FeG Tübingen. Das war eine besondere Zeit für uns alle. Andrea mittendrin als mutige Jesus-Freundin, fröhliche Mitarbeiterin, Musikantin und Mutter. Tolle Frau. Danke, Gott!"
– Egi"Andrea war in unserer Schar eine von den großen Cousinen. Ich war fast die Kleinste. Wir haben uns immer wieder auf den Geburtstagen unserer großen Familie gesehen, auf der Alb im Häusle und auch mal bei Feiern in der Gemeinde an der russischen Kirche. Anfangs war Andrea eher die Vernünftige, die aufgepasst hat, dass die Kleinen keinen Quatsch machen. Erst als ich etwas älter wurde und der Altersunterschied keine so große Rolle gespielt hat, habe ich auch mehr ihren Witz und Humor kennengelernt. Eine unserer letzten Begegnungen war ganz ungeplant und zufällig an der Uniklinik in Tübingen. Ich habe in meiner Ausbildung als Physiotherapeutin einen Rückbildungskurs begleitet, bei dem Andrea als Teilnehmerin auftauchte. Es ist eine schöne Erinnerung ."
– Ulrike"Vor fünfzig Jahren . Wir denken zurück. An Andrea. Wir sahen die kleine Andrea zum ersten Mal in der kleinen Gartenwohnung in Endersbach. Nach unseren Kindern war sie die nächste Enkelin in der Großfamilie der Großeltern Klingel. Ein munteres Grashüpferle im Garten. Dann etwas später im großen Treppenhaus des hohen Gebäudes in der Cannstatter Nauheimer Straße. Als lustige Lieder singendes Kindergartenkind, später als die begabte Querflötistin in der Familie. Die musizierende Älteste neben den beiden Schwestern Petra und Daniela. Nach der Schule und bestandenem Abitur bald schon im Einsatz auf dem die Welt umreisenden Missionsschiff. Es folgte die auch in schwieriger Situation durchstehende Ausbildung im Hotel- und Gaststättenwesen. Andrea als die Zufriedene und Ausdauernde. Dann die Zeit der Liebe und Partnerfindung. Stefan! Darauf die folgende Hochzeit mit einem lebhaften und begeisternden Gottesdienst und einer turbulenten und nicht mehr zu vergessenden Feier in der Ludwigsburger Jugendherberge. Wunderbar! Lebhaft! Umwerfend! So kommt es zur strahlenden Familie mit großem Sohn Josia, den zwei folgenden Mädchen Talita und Dorina und einem noch sich einstellenden kleinen Ramino. Unsere letzte Begegnung im Büro in recht ernster Weise. Andrea berichtet von einer rätselhaften Krankheit, die nicht zu begreifen war. Andrea hat diese aber angenommen, in Zuversicht und betender Hoffnung für die Zukunft. Andrea dürfen wir auch heute noch in dankbarer Erinnerung behalten. Gott befohlen in ihrer letzten und endgültigen Heimat. Tante Gisela und Onkel Uli"
– Tante Gisela und Onkel Uli"Unvergessen! Seit dem Spätsommer 1999 begleitet mich Andrea. Damals haben wir uns im Mütterkurhaus in Bad Überkingen kennengelernt. Dass Musik ein Teil unseres Lebens ist und wir uns dadurch verbunden fühlten, war der Anfang unserer für mich unbeschreiblich wertvollen Freundschaft. Viel Zeit haben wir zusammen in der Natur verbracht, nicht nur in Bad Überkingen, sondern noch unzählige Male bei unseren Samstag-Früh-Walking-Runden am Rammert zwischen Derendingen und Weilheim. Um 7:30 Uhr waren wir immer pünktlich wieder zu Hause... Zu sowas konnte mich nur Andrea motivieren! Ich vermisse sie noch immer, aber ich spüre sie in Licht und Klang. Danke Stefan, dass du die Gelegenheit eröffnest, diese Zeilen zu schreiben."
– Bettina"Habe bei ihrer Beerdigung zum 1. Mal das Lied „Herr, wohin sonst sollten wir gehen“ gehört. Hat mich unglaublich berührt, Text, Melodie und die Tatsache, dass es an dem Tag alles zusammengefasst hat, was wir Christen auch im Leid sagen können. Seitdem ist dieses Lied für mich untrennbar mit Andrea verbunden. Ich bin sicher, dass auch die großartigste Geburtstagsfeier nur ein Hauch der Freude bringen könnte, in der sie jetzt täglich lebt. Gott segne euch weiterhin als Familie!!! Ganz herzliche Grüße, Irmela"
– Irmela"Die Bilder oben zeigen schon ziemlich gut was von ihrer besonderen Ausstrahlung. Ich erinnere mich noch gut an unsere erste, bewusste Begegnung in Friedrichshafen. Sie kam mir dort auf dem Messegelände entgegen und ich dachte (typisch Chauvi, wie ich es nun mal bin...): "Oh, wir sollten uns kennen lernen!" Hat ja dann auch geklappt. Andrea hatte immer eine besondere, sehr angenehme, souveräne, aber nie überhebliche Ausstrahlung, ein bisschen Schalk im Nacken (der Schwabe würde "knitz" sagen) und ein wunderschönes Lächeln. Und ich hab ihr immer gesagt: "Irgendwann möchte ich mal alle deine Sommersprossen geküsst haben!" Hat leider nicht geklappt."
– Stefan